Keiner soll alleine glauben…

Liebe Leseinnen und Leser,

was kann uns stärken, dass wir in den sich extrem schnell verändernden Situationen – hervorgerufen auch durch das sich immer stärker ausbreitende Corona-Virus – einander nah bleiben, auch wenn wir aus Vorsicht und Rücksichtnahme und natürlich auch aufgrund der öffentlichen Hinweise und Einschränkungen, die damit zusammenhängen, weiter auseinander rücken? Welche Möglichkeiten sind uns als Glaubende- gleich welcher Konfession – gegeben? Worauf können wir uns besinnen und woraus Kraft schöpfen? Vielleicht sind uns dabei die alten Geschichten aus der Bibel und auch unsere eigenen Glaubenserfahrungen gegenseitige Hilfe, die Hoffnung schenken können. Davon bin ich überzeugt.

Wie können wir Menschen ermutigen, die das Haus/ die Wohnung/ das Zimmer nicht mehr verlassen können, weil sie zu einer Risikogruppe oder auch zu Menschen gehören, die sich in Quarantäne aufhalten müssen? Wie können wir Menschen erreichen, die sich Sorgen machen um die Zukunft? Fragen, die mich bewegen, nicht nur als Mensch, sondern auch als Seelsorgerin, Pfarrerin und geistliche Begleiterin, die ich Verantwortung habe für Menschen hier im Gebiet. Glauben heute leben – auch und gerade in Krisenzeiten, wie diesen- dazu möchte ich Sie ermutigen und so suche wir nach lebensnahen, erfahrungsorientierten und zeitgemäßen Impulsen, die wir Ihnen zum Lesen und Ausprobieren, sei es nun in Ihrer Familie, mit Ihren Kindern oder eben auch allein, zur Verfügung stellen.

Wir sind mitten in der Passionszeit, in der wir uns an das Leiden und Sterben Jesu erinnern und gehen unseren Weg zum Osterfest hin, das uns Leben und Hoffnung verheißt. Auf diesem Weg möchten wir Sie und auch die Kinder und Jugendlichen, gerade wenn es keine Gottesdienste, Andachten, Gruppen, Kreise und Treffen in den christlichen Gemeinden geben kann, mitnehmen. Mögen Sie spüren, wie Glaube trägt und miteinander verbindet, ja wie aus einer alten Quelle uns Erfrischendes geschenkt wird.

Bleiben Sie behütet!

Ute Thalmann


Neuigkeiten +++ Aktuelles +++ Neuigkeiten +++ Aktuelles +++ Neuigkeiten

  • Sterben ist auch Leben – Leben vor dem Tod
    Ambulanter Hospizdienst bietet Begleitung und informiert über Ehrenamtsarbeit
  • Wenn Ihnen die Probleme über den Kopf wachsen…
    Mittwochs allgemeine Beratung in Ebersdorf – Angebot offen und kostenfrei Alltäglich sehen sich Familien mit verschiedensten Herausforderungen konfrontiert. Es geht dabei zum Beispiel um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Kindererziehung, die Pflege eines Angehörigen, das Bestehen gegen gesellschaftliche Herausforderungen oder den Erhalt der Lebensqualität inmitten schwieriger ökonomischer Strukturen. In der Region gibt es dafür seit einiger Zeit eine Anlaufstelle im Thüringer-Eltern-Kind-Zentrum (ThEKIZ) in Ebersdorf. „Wir haben ein Beratungsangebot für viele Lebenslagen eingerichtet und sind nun mittwochs für Ratsuchende da. Es ist ein offenes und kostenfreies Angebot für alle. Ein Gespräch kann die Blickrichtung verändern und damit neue Möglichkeiten sichtbar machen. Ein Gespräch kann auch helfen praktische Fragen zu klären und passende Unterstützung zu erhalten. Dabei kann wirkliches Zuhören als sehr heilsam erlebt werden. Wir sind für Sie da, wenn Sie mit jemandem reden möchten“,  erklärt Diana Reinhardt, Leiterin des Kinderhauses Gottesschutz, in dem das ThEKIZ integriert ist. Diana Reinhardt, Systemische Beraterin und Therapeutin, wird das Angebot gemeinsam mit Dipl.-Sozialpädagogin Nadine Vogel, Mitarbeiterin der Flexiblen Familienbegleitung der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein, besetzen.     Wann:                  mittwochs,  9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr Wo:                       Kinderhaus Gottesschutz Ebersdorf  Lobensteiner Straße 18, Ebersdorf Anmeldung:      Diana Reinhardt, Tel.: 036651 – 3987910 Nadine Vogel, Tel.: 0151- 64943019 Email: beratungsangebot.ebersdorf@diakonie-wl.de Um eine ungestörte Beratung zu ermöglichen, können Termine vereinbart werden.  Tel.: 036651 – 3987910 oder per Email: beratungsangebot.ebersdorf@diakonie-wl.de. Die Beratung wird von der Thüringer Landesregierung im Rahmen der Initiative „Familie eins99“ unterstützt.
  • Ein toller Erntedankgottesdienst 2020 in Krölpa!
    Auch in diesem Jahr kamen die Gemeindemitglieder der ev. Pfarrgemeinde Krölpa zu einem Erntedankgottesdienst in der ev. Kirche St. Peter und Paul in Krölpa zusammen, um Danke zu sagen. Wie in den Jahren zuvor sagten wir Danke für die gute Ernte, Danke für das was uns alles geschenkt wurde, Danke für die Gesundheit, die auch in diesem Jahr treu geblieben ist.
  • Erntedank 2020
    Da die Menschen nichts zu essen hatten,rief Jesus die Jünger zu sich.Er sagte zu ihnen:2»Die Volksmenge tut mir leid.Sie sind nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen.3Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke,werden sie unterwegs zusammenbrechen –denn einige sind von weit her gekommen.«4Seine Jünger antworteten ihm: »Wo soll in dieser einsamen Gegend das Brot herkommen,um diese Leute satt zu machen?«5Und er fragte sie:»Wie viele Brote habt ihr?« Sie antworteten:»Sieben.«
  • Gedanken zum September: innehalten – wahrnehmen – danken
    Ein Großteil der Ernte ist eingebracht, manche Landwirte oder auch Agrargesellschaften gehen schon wieder an die Aussaat für das kommende Jahr. Ist die eine Arbeit zu Ende gebracht, kommt schon wieder die Nächste. So erleben das die meisten Menschen. Wie wäre es, mit Innehalten, Wahrnehmen, Entdecken, Staunen und Danken? Nicht umsonst beginnen im September in den meisten Gemeinden die Ernte-(dank)-feste. Danken kann ich nicht befehlen. Dankbarkeit wächst aus der Erfahrung. Nur um Erfahrungen zu sammeln, muss ich mir auch die Möglichkeit geben, einmal inne zu halten. Die Arbeit anzuhalten, wahrzunehmen, was um mich herum passiert. Eine syrische Journalistin antwortete neulich auf die Frage, was sie denn als typisch deutsch empfinde, dass die Menschen, wenn sie beispielsweise im Garten tätig sind, nie richtig anhalten und genießen können. …