Andachten | Texte

  • Andacht zum Sonntag Kantate (4. Sonntag nach Ostern) 2. Mai 2021
    »›Gesegnet sei ER, der König, der im Namen des HERRN kommt!‹ riefen sie. »Frieden bei dem, der im Himmel ist, Ehre dem, der droben in der Höhe wohnt!« Einige Pharisäer aus der Menge erhoben Einspruch. »Meister«, sagten sie zu Jesus, »verbiete es deinen Jüngern, so zu reden!« Doch Jesus gab ihnen zur Antwort: »Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien!« (Neue Genfer Übersetzung)
  • Andacht zum Sonntag Jubilate (3. Sonntag nach Ostern) 25. April 2021
    Liebe Schwestern und Brüder! Jubilate! Jubelt, Lobet ihr Völker unseren Gott! So heißt es im 66. Psalm, der zum 3. Sonntag nach Ostern gebetet wird. Auch sonst ist das Lob Gottes in den Gottesdiensten aller Gemeinden ein wesentlicher Schwerpunkt. Aber wie sieht es damit im täglichen Leben aus? Und gerade jetzt in dieser Krisenzeit? Bei Kurt Tucholsky findet sich der Satz: „Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s ihm gut geht, und eine, wenn’s ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.“ Oder bildhafter ausgedrückt: „Mit der Kirche (dem Glauben) ist es wie mit der Feuerwehr. Gut zu wissen, dass es sie gibt. Aber noch besser, wenn man sie nicht braucht.“ Wieso also Gott loben, wenn einem im Alltag nicht allzu viel dazu einfällt? Oder ganz im Gegenteil: Viel zu vieles einfällt, was einem schon den Gedanken an das Gotteslob unmöglich zu machen scheint?
  • Andacht für die 3. Woche nach Ostern, 18. bis 24. April 2021
    Ursprünglich schrieb Paulus diese Worte an die Christengemeinde in Rom sehr wahrscheinlich zurzeit des Kaisers Nero, der als brutaler Christenhasser unrühmlich in die Geschichte eingegangen ist. „Überwinden“ – dieses Wort bleibt als erstes im Gedächtnis, wenn wir diesen Satz des Apostels Paulus lesen oder hören. „We shall overcome – wir werden überwinden“ sangen viele Jahrhunderte später die unmenschlich behandelten Sklaven auf den Baumwollplantagen in den Südstaaten der USA. In den 1980er Jahren erlebte dieses geistliche Lied auch in der zu Ende gehenden DDR eine große Beliebtheit in kirchlichen Gruppen. „Überwinden“ – das klang wie himmlische Musik in den Ohren der verfolgten Christen, der geschundenen Sklaven und aller Menschen, die unter ungerechten gesellschaftlichen Verhältnissen oder Staatsregimen zu leiden haben. Die Notlage zu überwinden – das wünschen wir uns auch nach mehr als einem Jahr Pandemie. Ja, es ist tatsächlich eine Notlage. Denn allein in Europa sind schon mehr als eine Million Menschen durch diese Krankheit gestorben. Auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spätfolgen lassen sich heute noch gar nicht erahnen. Können wir auch für uns heute den Satz des Paulus hören? „In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.“
  • Andacht zum Sonntag Misericordias Domini (Sonntag vom guten Hirten) 18. April 2021
    Dieses Wort Jesu hallt uns in den Ohren in unserer Zeit, in der so vieles vorübergehend nicht möglich ist. Die Einschränkungen unserer Lebensmöglichkeiten und gewohnten Freiheiten belasten auf die Dauer alle und einige treiben sie wirtschaftlich bedrohlich in die Enge. Es scheint auch fast kein anderes Gesprächsthema mehr zu geben, weil sich jeder wünscht, die Pandemie möge so bald wie möglich vorbei sein. Da hinein also spricht Jesu Wort: „Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt.“
  • Andacht für die 2. Woche nach Ostern, 11. bis 17. April 2021
    Ein kurzer Satz aus einem weitgehend unbekannten biblischen Buch begegnet uns in dieser Woche in den Herrnhuter Losungen. Ein Satz, über den wir stolpern. Zum einen scheint er so gar nicht in unsere gegenwärtige Situation zu passen. Denn ehrlich: Wer findet noch fröhlich, was uns seit über einem Jahr in Atem hält? Da kenne ich niemanden. Und zum anderen hängt dieser kurze Satz quasi in der Luft. Sein Hintergrund fehlt uns völlig und so fällt es uns schwer, ihn für uns zu hören.
  • Andacht für die Karwoche, 28. März bis 3. April 2021
    Höhen und Tiefen gibt es in jedem menschlichen Leben – und oft liegen sie nur ganz kurze Zeit auseinander. Die letzten Lebenstage Jesu sind ein eindrückliches Beispiel dafür: Als der Gesalbte des Höchsten, wie ein König wird ER mit großem Jubel der Massen in Jerusalem empfangen, so schreiben die Evangelien. Palmwedel werden geschwenkt, wie ein Teppich ausgebreitete Obergewänder schützen IHN vor dem Staub des Weges. Höher kann ein Mensch kaum steigen im Ansehen seiner Mitmenschen. Dass die römischen Sicherheitskräfte das Treiben argwöhnisch beobachteten, dürfen wir sicher annehmen. Unmittelbar danach ein Stück Alltag: SEINE Jünger und ER tauchen ein in das Gewimmel der Menschen in der Stadt, die sich auf das größte Fest des Jahres vorbereitet. Plötzlich taucht ER wieder auf, im Tempel, wo ER die gewohnten Abläufe und vor allem das lohnende Geschäft im Vorhof empfindlich stört. Jetzt steht ER endgültig im Fokus der Sicherheitskräfte. Nach außen hin ist noch alles normal, das Festessen am Sederabend wird gebührend vorbereitet. Aber es liegt bereits eine unheilvolle Spannung in der Luft, die sich nur wenige Stunden später Schlag auf Schlag entladen soll:
  • Andacht zum 6. Sonntag der Passionszeit, Palmarum 28. März 2021
    Doch, Jesus, möchten wir IHM aus unserer menschlichen Erfahrung ganz unbedingt widersprechen: Die wussten ganz genau, was sie tun, als sie DICH per Justizmord aus dem Weg räumten. Das machen die nämlich immer so und werden es nie anders machen, die Diktatoren und ihre Helfershelfer dieser Welt: Sie bringen jeden mit Gewalt zum Schweigen, der ihnen nicht in den Kram passt. Der bekommt das Schild „Staatsfeind“ oder „Klassenfeind“ umgehängt oder „Saboteur“ oder „Ungläubiger“, bevor er umgebracht wird. Damit jeder sehen kann, was passiert, wenn…Einschüchtern wollen sie, Angst verbreiten, mit voller Absicht – und meist auch mit vollem Erfolg.
  • Andacht zum 5. Sonntag der Passionszeit, (Iudica), 21. März 2021
    Mit Lösegeld werden Gefangene freigekauft, Übeltäter und Verurteilte. Daraus ergeben sich eine Reihe von Fragen: Wer sind die Verurteilten und wessen werden sie beschuldigt? Wer hat sie angeklagt und in Haft genommen? Das einzige, was fraglos klar ist: Das Lösegeld bezahlt der Menschensohn – aber warum mit SEINEM Leben? Die erste Frage hat eine sehr unangenehme Antwort: Die Verurteilten sind wir. Und gleich die Antwort auf die zweite Frage: Der EWIGE selbst klagt uns an. Und zwar, weil wir immer wieder tun, was wir unbedingt unterlassen sollen und unterlassen, was wir unbedingt tun sollen. Unser Leben ist ein Hin und Her zwischen guten Taten und bösen Gedanken, aus Wertschätzung gegenüber den einen und Schadenfreude gegenüber den anderen. Es ist ein Gemisch aus Liebenswürdigkeit und Selbstsucht. Da kommen wir nicht wirklich raus. Darüber hinaus sind wir auch noch vergesslich – Gott gegenüber. Leben und entscheiden so, als ob es IHN nicht gäbe und wundern uns, was dabei herauskommt: Hass und Gleichgültigkeit statt Verständnis und Liebe in Familien, unter Mitmenschen, ungezählte verpasste Momente zur Versöhnung, Vorurteile und Rechthaberei ohne Ende – kurz: verschwendetes, verfehltes Leben. ER hat also allen Grund, uns haftbar zu machen und unwiderruflich ins Verderben rennen zu lassen.
  • Andacht für die 4. Woche der Passionszeit, 14. – 20. März 2021
    Lukas schrieb die Apostelgeschichte mehrere Generationen nach Ostern. Inzwischen gab es christliche Gemeinden in fast allen Regionen des römischen Reiches. Diese wurden jedoch zunehmend unterdrückt und verfolgt. Viele verloren den Mut, trauten sich nicht mehr, ihren Glauben zu leben. Mit der Apostelgeschichte wollte Lukas den Christen seiner Zeit Mut machen. Er erinnerte sie an die Anfangszeit, in der die Apostel unterwegs waren und trotz aller Widerstände Gemeinden gründeten. „Wir können ´s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ – Selbst gesehen und gehört, selbst miterlebt hatten sie die Zeit mit Jesus und vor allem das Osterwunder, das ihnen die unglaubliche Energie verlieh, in nur wenigen Jahren Gemeinden im gesamten Mittelmeerraum zu gründen.
  • Andacht zum 4. Sonntag der Passionszeit, 14. März 2021
    Immer wieder diese Frage – der Evangelist Johannes konnte sie wohl schon bald nicht mehr hören: Warum musste Jesus leiden, wenn ER doch Gottes Sohn war, ja sogar Gott in IHM, wie du geschrieben hast am Anfang deines Evangeliums, Johannes? Wenn der EWIGE IHN, den Christus, höchstpersönlich vom Himmel schickt, dann hätte ER das Erlösungswerk doch um einiges eleganter und würdiger gestalten können?! Musste ER unbedingt dabei vor die Hunde gehen? Musste es unbedingt diese schmachvolle Todesfolter am Kreuz sein? Auf diese Art hingerichtet zu werden, war die größtmögliche Erniedrigung eines Menschen im römischen Reich. Und wer einem Gekreuzigten folgte, wer sogar behauptete, dieser sei der Messias, der war in den Augen der Außenstehenden keinen Deut besser. Warum also musste Jesus leiden und sterben?
  • Andacht für die 3. Woche der Passionszeit, 7. – 13. März 2021
    Dieser Vers aus dem 1. Johannesbrief gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Bibelsprüchen für Trauungen. Klingt er doch auch nach Romantik und immerwährender Liebe. Es ist in der Regel nicht leicht zu vermitteln, dass hier allerdings kein Wort von romantisch aufgeladenem Gefühl steht, sondern der Apostel klar und deutlich von der konkreten Nächstenliebe spricht. Er spricht von der Liebe, die unterschiedslos in jedem Menschen den Nächsten sieht, der nicht gleichgültig ist, wie es ihm oder ihr ergeht. Diese Liebe ohne Unterschied, ohne Einschränkung ist die göttliche Liebe des Schöpfers, durch dessen Gnade wir alle leben dürfen.
  • Andacht zum 3. Sonntag der Passionszeit, (Okuli), 7. März 2021, mit Bezug zum Weltgebetstag 5.3. 2021 – Vanuatu
    Jesus spricht: Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der wird einem klugen Mann gleichen, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
  • Andacht für Sonntag Reminiscere, 28. Februar 2021, 2. Sonntag der Passionszeit
    Wer Paulus nicht kennt, der fragt sich beim Hören oder Lesen dieser Worte sofort: Was ist das für ein Mensch? Von welchen Umständen spricht er? Die Worte klingen nach Widerstand, nach „jetzt erst recht“ und und nach einem gewaltigen Ego. Paulus, der Held, der cool bleibt, wenn ihn das Leben beutelt. Fakt ist: Immer wieder hat ihm jemand übel mitgespielt, leider nicht nur die Gegner und Verfolger der Christen. Auch unter den eigenen Leuten gab es miese Charaktere, die ihn kaltstellen wollten. So zum Beispiel auch in der Gemeinde in Korinth, an die er mehrere Briefe schrieb. Da wurde er von einigen, die für Macht und Einfluss die gemeinsame Sache verrieten, zum „Buhmann“ gemacht. Erstaunlich, wie es Paulus gelang, mit diesen Erfahrungen umzugehen.
  • Andacht für Sonntag Invocavit, 21. Februar 2021, 1. Sonntag der Passionszeit
    Vor einem Jahr hätte sich wohl kaum jemand vorstellen können, dass die Pandemie auch jetzt noch bestimmend ist für unseren Alltag. Doch es ist wahr: Auch in der Passionszeit 2021 erleben wir weiter Einschränkungen und das Virus ist weiterhin eine Gefahr. Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sind ebenso in besonderem Maße geboten wie Geduld und Unterstützung für die von der Krise besonders hart Betroffenen – und ebenso auch geistliche Stärkung, die Halt und Orientierung geben kann, weil sie erinnert, dass Jesus gerade auch die schweren und harten Wege unseres Lebens mitgeht. Deshalb möchte ich mit Ihnen an den Sonntagen und in den Wochen der Passionszeit nachdenken über die Stationen SEINES Leidensweges. Den „Kreuzweg“, wie er auch genannt wird, begehen wir in der Regel am Karfreitag in sieben oder auch vierzehn Stationen, zeitlich recht eng gefasst. In diesem besonderen Jahr lade ich Sie ein, sich mehr Zeit zu nehmen und den Gedanken vielleicht noch intensiver nachzuspüren. Wir beginnen mit der ersten Station:
  • Andacht für Sonntag Estomihi, 14. Februar 2021
    Bei dir, Herr, habe ich Zuflucht gefunden. Lass mich nie in Schande geraten! Erweise mir deine Treue und rette mich!
  • Andacht zur Woche vom 7. – 13. Februar 2021
    In welcher Zeit leben wir eigentlich? Diese Frage stellt für gewöhnlich jemand, der nach der Uhrzeit fragt. Aber sie passt auch für das Kirchenjahr. Denn dann hieße die Antwort: Augenblicklich leben wir in einer Zwischenzeit – zwischen Weihnachten und Fastenzeit. Eigentlich haben wir jetzt die Hochsaison für Karnevalisten – außer in diesem Corona – Jahr. Da ist es durch die Pandemie gezwungenermaßen viel stiller in dieser Zeit. Nun sagen viele, dass man Gottes Stimme viel leichter hören kann in der Stille. Wenn nichts ablenkt, wenn niemand dazwischen plärrt, sei ER besser zu verstehen. Das ist in der Regel wohl auch so. Ruhe und Einkehr, Stille und Lauschen gehören zusammen. Es gibt klösterliche Gemeinschaften, die sich das Schweigen und die Stille zur regel gemacht haben und auch zu Schweigewochen einladen. Wer das einmal erlebt hat, ist in der Regel tief beeindruckt.
  • Andacht zum Sonntag Sexagesimae, 7. Februar 2021
    Eine große Volksmenge versammelte sich um Jesus und aus allen Orten strömten die Leute zu IHM. Da erzählte ER ihnen ein Gleichnis: Ein Bauer ging aufs Feld, um seine Saat auszusäen. Während er die Körner auswarf, fiel ein Teil davon auf den Weg. Die Körner wurden zertreten und die Vögel pickten sie auf. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden. Die Körner gingen auf und vertrockneten sofort wieder, weil sie keine Feuchtigkeit hatten. Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln. Die Disteln gingen mit auf und erstickten die junge Saat. Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden. Die Körner gingen auf und brachten sofort hundertfache Frucht. Dann rief Jesus noch: Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören. (Übersetzung Basis Bibel)
  • Andacht zur Woche vom 1. – 6. Februar 2021
    Das Jahr schreitet voran. Der Januar liegt bereits hinter uns und endlich wird es wieder merklich heller. Die Tage werden länger und tatsächlich: Wenn die Sonne einmal scheint, dann wärmen ihre Strahlen schon ein wenig. Ihr Licht weckt die Sehnsucht auf den Frühling, gerade in unserer sorgenvollen Zeit. Gut, wenn zum stärker werdenden Licht auch ein stärkendes, verheißungsvolles Wort hinzukommt wie der Monatsspruch aus dem Lukasevangelium. Es spricht unsere Sehnsucht an, dass unser Leben einen Sinn haben möge und dass jede und jeder einen Platz habe im Leben und darüber hinaus. Und dabei ist es völlig zweitrangig, was einer kann oder was eine leistet oder wie sich jemand die Welt versucht zu erklären. Denn Jesus Christus sagt die Worte „Freut euch, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.“ zu seinen Jüngern. ER sagte sie zu jenem bunt zusammengewürfelten Trupp von Menschen, die ER auf den Weg des Glaubens gerufen hatte. Die zu ihm kamen mit den unterschiedlichsten Begabungen und zahlreichen Ecken und Kanten, mit ihren Hoffnungen, ihren Ansichten, Erwartungen und Zweifeln.
  • Andacht zum Letzten Sonntag nach Epiphanias, 31. Januar 2021
    Wir haben euch ja angekündigt, dass unser HERR Jesus Christus machtvoll wiederkommen wird. Und dabei haben wir uns nicht auf ausgeklügelte, erfundene Geschichten gestützt. Sondern wir haben mit eigenen Augen SEINE wahre Größe gesehen. Von Gott, dem Vater, empfing ER SEINE Ehre und Herrlichkeit – aus der majestätischen Herrlichkeit Gottes kam eine Stimme zu IHM, die sagte: „Das ist MEIN geliebter Sohn, an IHM habe ICH Freude,.“ Diese Stimme haben wir selbst gehört. Sie kam vom Himmel her, als wir mit Jesus auf dem heiligen Berg waren. So gewinnen die prophetischen Worte für uns noch an Zuverlässigkeit. Und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet. Denn diese Worte sind wie ein Licht, das an einem finsteren Ort brennt – bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. (Übersetzung Basis Bibel)
  • Andacht zur Woche vom 24. – 30. Januar 2021
    Pass auf und achte gut auf dein Leben! Vergiss die Ereignisse ja nicht, die du mit eigenen Augen gesehen hast! Behalte sie ganz fest in deinem Herzen dein ganzes Leben lang! (Übersetzung: Basis Bibel)
  • Andacht zum 3. Sonntag nach Epiphanias, 24. Januar 2021
    Ein schönes Bild, das uns der Spruch für die Woche vor Augen stellt. Der Traum aller Missionare! Aber es will leider so gar nicht in unsere Zeit passen. Denn zum einen dürften wir sie ja gar nicht alle auf einmal reinlassen, die Menschen aus den verschiedenen Regionen. Die Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten ist auf 25 beschränkt und sich am Tisch des HERRN zu versammeln wäre im Angesicht der Pandemie auch keine wirklich gute Idee.
  • Andacht zum 2. Sonntag nach Epiphanias, 17. Januar 2021
    Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
  • Andacht zur Woche vom 10.-16.1. 2021 (erste Woche der ökumenischen Gebetswochen in unserer Region)
    Wenn eure Kinder später fragen, wozu all die Weisungen, Gebote und Rechtsbestimmungen gut sind, die ihr vom HERRN, eurem Gott, bekommen habt, dann gebt ihnen zur Antwort: »Als Sklaven mussten wir dem König von Ägypten dienen, doch der Herr befreite uns mit seinem starken Arm. ER hat uns befohlen, IHN, unseren Gott, ernst zu nehmen und alle diese Gebote zu befolgen, damit es uns gut geht und ER uns am Leben erhalten kann, wie das heute tatsächlich der Fall ist. Unser Tun findet beim HERRN Anerkennung, wenn wir alles genau befolgen, was ER, unser Gott, uns befohlen hat.«
  • Andacht zu Epiphanias (Heilige Drei Könige – 6. Januar 2021)
    am Mittwoch ist der „Dreikönigstag“, im evangelischen Festkalender „Epiphanias“ genannt, griechisch für „Erscheinung des HERRN“. Für die katholischen Mitchristen ist dieser Tag ein hoher Feiertag. Erst recht für die orthodoxen Kirchen, die nach ihrer Tradition jetzt erst die Geburt Christi feiern. In der evangelischen Kirche steht dieser Festtag leider im Schatten. Die jahrhundertelange Tradition der Abgrenzung der Konfessionen voneinander hat hier sehr deutlich ihre Spuren hinterlassen.
  • Andacht zum 4. Adventssonntag
    Du aber, HERR, regierst für immer, jetzt und in allen künftigen Generationen wird man DICH ehren. DU sollst dich aufmachen und DICH der Stadt Zion voll Erbarmen zuwenden, denn es ist an der Zeit, ihr gnädig zu sein. Ja, der Zeitpunkt dafür ist gekommen.