Aktuelles,  Andachten,  Kinderkirche,  Kinderkreis zu Hause,  Neuigkeiten Startseite

Der Weg durch die Karwoche 2020

Karfreitag:

Jesus war nach dem gemeinsamen Essen mit seinen Freunden in den Garten Getsemani gegangen. Dort wollte er beten und lud seine Freunde ein, mit ihm zu wachen. Sie aber schliefen ein. Die Angst überkam Jesus und er betete allein und abseits von den anderen. „Herr, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorbeigehen.“ So rang er mit Gott.

„Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“

Als sich Jesus erhob, sah er, wie seine Freunde eingeschlafen waren. Das stimmte ihn traurig- und so weckte er sie.

Es dauerte nicht lang, da erschienen Soldaten mit Judas Iskarioth in der Nähe. Sie wollten Jesus festnehmen. Da sie ihn nicht kannten, hatten sie Judas – einen Freund von Jesus- mit Geld bestochen, dass er ihnen zeige, wer Jesus sei.

Die Soldaten nahmen Jesus fest. Petrus, ein Freund von Jesus wollte ihn noch verteidigen, aber Jesus nahm sein Schicksal an. So brachten sie Jesus nach Jerusalem, dort sollte er verhört werden.

Die Freunde liefen in Angst und Schrecken auseinander. Petrus war den Soldaten heimlich gefolgt und wollte wissen, was nun mit Jesus weiter geschehen sollte. Als er sich im hof des Palastes am Feuer wärmte wurde er von den Umstehenden angesprochen, ob er nicht auch zu den Anhängern dieses Jesus gehörte. Immer wieder lehnte Petrus das ab. „Nein, ich kennen diesen Jesus nicht!“ – beschwichtigte er. Bald darauf krähte der Hahn. Da erinnerte sich Petrus an das Gespräch mit Jesus, wie er ihm gesagt hatte, dass noch ehe der Hahn kräht, er dreimal leugnen würde, ihn zu kennen.

Betroffen ging Petrus davon. Die anderen Freunde hielten sich in Jerusalem versteckt.

Unterdessen graute der Morgen und Jesus war verhört worden. Nachdem der Hohe Rat ihn befragt hatte, lies man Jesus zum Statthalter Pontius Pilatus bringen. Auch er sollte ihn befragen. Sein Urteil lautete eindeutig: „Ich finde keine Schuld an ihm.“ Er übergab Jesus den Soldaten, die ihn verspotteten, schlugen und ihm eine Dornenkrone aufsetzen. Jesus duldete das alles ohne ein Wort.

Da es üblich war, vor einem Fest Gefangene zu amnestieren, schlug auch Pilatus das dem Volk, das sich versammelt hatte, vor. Barabas oder Jesus könnten freigelassen werden.

Das Volk entschied sich für ersteren. Jesus wurde bald darauf nach Golgotha, zur Hinrichtungsstätte gebracht. Einzelne seiner Freundinnen und Freunde folgten ihm.

Die Soldaten kreuzigten ihn, teilten seine Kleider unter sich auf. Am Kreuz befestigten sie ein Schild mit der Aufschrift : Jesus von Nazareth, König der Juden.

Am Nachmittag verdunkelte sich der Himmel. Jesus starb am Kreuz.