Winterprojekt

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  • Winterprojekt

    Wir haben für Euch gebastelt – Idee!

    Nicht mehr lang, dann begrüßen wir schon den Frühling.

    Wenn Ihr Lust habt mit Euren Eltern oder Großeltern zu basteln haben wir hier von Frau Böhm eine tolle Idee bekommen… Begrüßt den Frühling mit einer Gute-Laune-Frühlings-Raupe:

    Die Raupe könnt Ihr wenn Ihr möchtet, als Mobile aufhängen oder zum Beispiel in das Fenster kleben!

    Das ist eine schöne Schnellbastelei für zwischendurch.

    Was Ihr dafür braucht seht Ihr auf diesem Bild:

    Das Basteln ist ganz einfach, Ihr schneidet das Tonpapier in kleine Kreise, je nachdem wie groß die Raupe sein soll (Kleiner Tipp… Wenn Ihr keinen Zirkel habt könnt Ihr zum Beispiel ein Glas nehmen und damit die Kreise anzeichnen).

    Wenn es Euch Spaß macht könntet Ihr die Raupe auch mit verschiedenen Formen machen… Lasst Eurer Kreativität freien Lauf!

    Vergesst nicht, dass der Kopf Fühler hat, Ihr müsst also einen Kreis mit Fühlern versehen…!

    Nun nehmt Ihr die Kreise, klebt diese aufeinander und schon habt Ihr eine tolle Gute-Laune-Frühlings-Raupe – Viel Spaß!

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    Der Zug des Lebens

    (Eine besinnliche Geschichte nach einer Erzählung von H. Fuchs)

    Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken. Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen.

    Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde und sogar die Liebe unseres Lebens. Viele werden aussteigen und eine große Leere hinterlassen.

    Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie ausgestiegen sind.

    Es ist eine Reise voller Freuden, Leid, Begrüßungen und Abschied.

    Der Erfolg besteht darin, zu jedem eine Beziehung zu haben. Das große Rätsel ist: Wir wissen nie, an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. Deshalb müssen wir leben, lieben, verzeihen und immer das Beste geben. Denn, wenn der Moment gekommen ist, wo wir aussteigen müssen und unser Platz leer ist, sollen nur schöne Gedanken an uns bleiben und für immer im Zug des Lebens weiter reisen.

    Ich wünsche dir, dass deine Reise jeden Tag schöner wird, du immer Liebe, Gesundheit, Erfolg und Geld im Gepäck hast. Vielen Dank an all euch Passagiere im Zug meines Lebens!

    Starke Menschen wissen, wie sie ihr Leben in der Reihe halten. Sogar mit Tränen in den Augen können sie mit einem Lächeln sagen: ich bin o.k. .

    Du kannst diese Zeilen an eine starke Person weitergeben oder an Menschen, die dir ein Lächeln auf`s Gesicht zaubern oder an jemanden, dem du sagen möchtest: Schön, dass es dich gibt!

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    Februar – Hoch-zeit der „fünften Jahreszeit“ – Fastnacht

    Karneval / Fastnacht im Lockdown? Geht das überhaupt? Nachdem ein Umzug abgebrochen werden musste und viele Karnevalsclubs ihre Veranstaltungen ausfallen lassen werden oder ins Internet verlegen, fragen sich das manche Menschen. Auch in diesem Jahr werden wohl die meisten Narren und Närrinnen zu Hause bleiben.

    Woher kommt eigentlich der Karneval oder die Fastnacht?

    Die turbulenten Tage vor der Fastenzeit haben ihren Ursprung vermutlich im „Fest der Narren“. Im Mittelalter zogen Studenten, Priester und hochangesehene Bürger mit Masken und verkleidet über die Straßen und machten sich über alles lustig. Stadtbekannte Persönlichkeiten mussten damit rechten, „auf den Arm genommen zu werden“.

    Weil bekanntlich Freude ein Ausdruck unseres Glaubens ist, war und ist der Karneval in christlichen Gegenden (Rheinland, Baden-Württemberg, Schweiz und auch in Teilen Thüringens) beheimatet. In der Freude wird die Welt auf den Kopf gestellt, denn die Ordnung dieser Welt ist nicht das letzte. Das Närrisch- sein- dürfen trifft den Lebensnerv der Menschen. Sich verkleiden – in andere Rollen schlüpfen- und den Sorgen des Alltags entfliehen, ausgelassen, fröhlich sein und lachen dürfen- auch über sich selbst- das tut nicht nur gut, sondern ist auch noch gesund.

    Der Brauch, sich zu verkleiden geht eigentlich auf die Römerzeit zurück. Schon die Germanen haben mit Masken und Verkleidungen und mit viel Lärm gefeiert, um die bösen Geister zu vertreiben. Meist war es auch der Winter, von dem Abschied genommen wurde. Bräuche dazu haben sich auch in unserer Gegend bis jetzt erhalten ( z.B. „Strohbär“ in Orlamünde).

    Die Fastnacht erinnert – wie der Name schon sagt an die Nacht/ die letzten Nächte vor der Fastenzeit. Der Aschermittwoch ist der Beginn des 40- tägigen Fastens bis Ostern (die Sonntage in dieser Zeit waren vom Fasten ausgenommen). Früher galten strenge Regeln für diese Zeit: Der Verzehr von Fleisch, Fett und Milch, aber auch Alkohol (Wein) war tabu. Darum hat man die letzten Tage vor der Fastenzeit ausgelassen gefeiert und gegessen.

    Manche deuten auch das Wort „Karneval“ – von lateinisch „carne vale“ – „Fleisch- lebe wohl“, als Hinweis auf den kommenden Verzicht.

    Die älteste literarische Erwähnung der „fasnaht“ findet sich bei Wolfram von Eschenbachs „Parsifal“ (um 1200). In der Reformationszeit und später auch im Dreißigjährigen Krieg wurde das närrische Treiben unterdrückt. Im 18. Jahrhundert dann zogen an den Höfen der Kurfürsten – angelehnt an den Karneval in Venedig – wieder Maskenbälle ein. Unter Napoleon wurde die venezianische Maskenfreiheit verboten. Besonders im Rheinland ließ man in dieser Zeit den Fasching wieder aufleben und nutzte ihn, um die Besatzer, zu denen auch später die Preußen gehörten, zu verspotten. 1823 gab es in Köln den ersten Rosenmontagsumzug. Das närrische Treiben sollte in geordneten Bahnen verlaufen, deshalb setzten die Stadtväter diese Veranstaltung an. Die Wagen, die beim Umzug mitgeführt wurden, hatten meist die Form von Schiffen, sie erinnert an die mittelalterlichen „Narrenschiffe“, die ohne Mast und Segel ins Verderben fuhren (siehe auch das „Narrenschiff“ von Sebastian Brant, 1494 –das Torheiten und Schwächen der Menschen in ironisch-satirischer Form aufs Korn nimmt).



    Selbst in schwierigen Zeiten versuchten Menschen mit Spaß und Frohsinn ihren Alltag leichter zu machen. Verkleiden und freuen können wir uns auch in den Familien daheim, vielleicht schafft uns das etwas Abstand und Leichtigkeit in diesen bangen Wochen. Zeit zum Umdenken kommt ganz gewiss, auch mit dem Aschermittwoch, an dem bekanntlich „alles vorbei ist“. Die Kirchen greifen in der kommenden Fastenzeit wichtige Themen auf und laden ein, Neues zu wagen – einen anderen Lebensstil einzuüben: z. B „Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“ (EKD) oder „7 Wochen anders leben“ (Andere Zeiten e.V.) Es geht! Anders. (Misereor) Lassen Sie sich zur Freude einladen und vor allem Neues zu probieren in den kommenden Wochen! Sie werden staunen, welche Erfahrungen Sie dabei mit sich und anderen machen!

    Ute Thalmann

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    Winterprojekt-Einsendung! Vielen Dank an Leo

    Vielen Dank an Leo Gehrmann für diese tolle Einsendung:

    Wie man sieht konnte Leo die Zeit in den Ferien wirklich gut nutzen. Die Zeit zwischen den Schlittenfahrten in einer winterlichen Lanschaft konnte er mit dem Basteln von Holz Schneemännern genießen!

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    Worauf es ankommt und was tröstlich ist

    Die vorgezogenen Winterferien neigen sich dem Ende entgegen. Entgegen aller Erwartungen gab es für manche Familie vielleicht keine Pause zum Aufatmen, da ich mir vorstellen kann, dass die wenigsten Eltern so schnell ihren Urlaub umändern konnten. Und so war es wieder eine Woche mit Homeoffice, Kinderbetreuung- oder Notbetreuung und Arbeit. Dass die Kinder und Familien in diesen Zeiten Großes leisten, wird erst jetzt einigen gewahr. Dass manches auf der Strecke bleibt und unvollkommen ist, spüren die Familien schon. „Wie kann ich mit dem ganzen Stress und den Hausaufgaben umgehen? Was kann ich tun?“ Fragte ein fast 10-jähriges Kind in einer Radiosendung. Es hatte beim Sender angerufen, um Rat zu bekommen. Ich war sehr beeindruckt, welche Hilfe sich dieses Kind schon organisiert hat. Und die Antwort, die es bekam, war sehr tröstlich: „Du hast schon genug getan. Du musst nicht noch mehr tun! Wenn du eine Aufgabe nicht schaffst oder nicht verstehst, dann ist es eben so. Du hast alles gut gemacht, so wie du es konntest.“ Hoffentlich hat nicht nur im Radio ein Umdenken begonnen. Heraus aus dem Druck, immer noch mehr leisten zu müssen. Denn wir ahnen, dieser lastet ja schon auf den Jüngsten.

    Eine Geschichte in der Bibel nimmt das auf:

    Jesus hatte seine Freunde ausgeschickt (vergl.Lk.10,17 ff). Wie er sollten sie unter Menschen wirken- von Gott erzählen, helfen und heilen. Von 72 Menschen ist die Rede. Zu dritt waren sie losgezogen. Begeistert und voller Freude kamen die ersten zu Jesus zurück und berichteten ihm von ihren Erfolgen- was ihnen alles gelungen ist, wie selbst sie Menschen heilen und befreien konnten… .Jesus aber bestätigt sie nicht in ihrem Stolz, er weist sie auf anders: Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind. (Lk.10, 20) Nicht der Stolz und die Freude über vollbrachte Taten und Leistungen allein zählen, nicht Erfolge, besondere Vorzüge oder Ehren, auch wenn uns das mitunter als Wert in der Gesellschaft vermittelt wird, denn das Vollbringen und Gelingen liegt nicht allein in unserer Hand. Wertvoll und ein Grund zur Freude ist, dass wir, selbst wenn wir nicht alles perfekt erledigen können und uns auch Fehler passieren, mit unserer Einzigartigkeit und Besonderheit, mit unserer Individualität von Gott gesehen und bewahrt werden. Unsere Namen, besonders unsere Vornamen erinnern uns daran. An anderer Stelle in der Bibel heißt es von Gott: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ (Jes.43,1) Das gilt für alle: für kleine Leute und für Große. Für diejenigen, die sich vergessen vorkommen, die glauben, nicht gesehen zu werden, ganz besonders. Aber auch für die, die denken, dass sie den Ansprüchen und Anforderungen nicht genügen. Ihnen zum Trost: Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind. Ihr seid in allem aufgehoben und angesehen – freut euch darüber!

  • Winterprojekt

    Macht mit!

    Wir laden alle Kinder
    und alle die Lust haben zu
    einem kreativen Winterprojekt ein.

    Bastelt, malt oder gestaltet zu Hause eine Winterlandschaft oder
    ein persönliches Wintererlebnis. Verwenden dürft ihr die
    verschiedensten Materialien. (Watte, Gipsbinden (aus der Apotheke),
    Naturmaterialien, Farben, Fotos …

    Schickt ein Foto eurer Winterlandschaft bis zum 31.01.2021 an
    pfarramt-kroelpa@gmx.de (gern auch mit einer kleinen Erzählung eures
    Wintererlebnisses) Wir sammeln all eure Ergebnisse und stellen sie auf der
    ökumenischen Internetseite: www.im-glauben-vereint.de aus.

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    Winterprojekt (1) – Winterwald auf dem Fensterbrett!

    Winterwald auf dem Fensterbrett… ein Basteltipp für Schlechtwettertage in den Ferien:

    Du brauchst:

    Gipsbinden (1-2) – die gibt es in der Apotheke

    Schaschlik-Spieße oder dünne Stöcke

    etwas Pappe (Rückseite eines Zeichenblocks)

    eine kleine Schüssel Wasser

    Bleistift / Schere

    Leim

    Blumensteckmasse oder Knetmasse (als Kugel geformt)

    etwas Watte

    So geht es:

    1. Übertrage den Baum zweimal auf die Pappe und schneide ihn aus.
    2. Schneide jetzt die Gipsbinde in kleine Stücke.
    3. Klebe den Schaschlikspieß an die Innenseite eines Baumes.
    4. Beklebe die Bäume mit Gipsbinden: tauche die Gipsbindenteile kurz ins Wasser und lege sie auf die Bäume auf, achte darauf, dass sie nicht zu nass sind, denn sonst weicht die Pappe durch. Lass alles etwas antrocknen.

    Lege nun die beiden Bäume übereinander und belege sie noch einmal mit Gipsbinden, besonders an den Übergängen. Lass alles gut trocknen.

    1. Nun befestige den Schaschlikspieß in der Steckmasse oder in einer Knetmassekugel.
    2. Bedecke Steckmasse oder Knetmasse mit Watte: fertig ist ein Winterbaum!

    Nun kannst du viele Winterwaldbäume basteln. Viel Spaß dabei!

    Zeig uns, wenn du willst deine Ergebnisse und schicke uns ein Foto an:

    pfarramt-kroelpa@gmx.de.

    Danke!

    Die Mitarbeiterinnen der Region Pößneck