Veranstaltungen Archiv 2021

  • Veranstaltungen Archiv 2021

    Erntedank in den Kirchengemeinden

    Herbstzeit ist Erntezeit – und natürlich auch Zeit zum Danken. Dank, dass auf den Feldern und in den Gärten Früchte gewachsen sind, die wir ernten konnten – dass wir versorgt sind mit Nahrung und Kleidung. Dank auch dafür, dass es Unterstützung, Hilfe, ja auch Bewahrung gab in den zurückliegenden Monaten- dass wir Auskommen und Arbeit oder eine sinnvolle Aufgabe haben.

    Dank für die vielfältigen Wunder der Schöpfung, über die wir staunen. Das alles ist nicht selbstverständlich. Christen danken darum ihrem Schöpfer für alles, was er ihnen immer wieder anvertraut und womit er sie versorgt. Zum Zeichen der Freude über die Fülle und als Dank für seine Gaben in vielerlei Hinsicht, teilen sie mit anderen das Anvertraute – nicht nur Früchte, Blumen oder Geld, nein auch Nähe, Zeit, Kraft, Gaben und Ideen. So entsteht Gemeinschaft untereinander, wächst Hoffnung und Vertrauen, ja vielleicht auch ein wenig mehr Wertschätzung und Achtsamkeit im Blick auf das, was uns umgibt: Mitmenschen, Natur und Ressourcen.

    In den umliegenden Orten wurde in diesen Tagen das Erntedankfest mit Gottesdiensten gefeiert. Mancherorts begeht man es auch zusammen mit dem Kirchweihfest.

    Die Erntedankgaben aus den Gemeinden des KGV Krölpa-Öpitz wurden der Tafel gespendet und kommen damit Menschen zugute, die sich weniger Waren aus dem Supermarkt leisten können. Die Kollekten, die in den Gottesdiensten gesammelt wurden, unterstützen die Aktion „Brot für die Welt“.

    Allen Spender*innen ein ganz großes Dankeschön!

    U. Thalmann


    Erntedankfest Krölpa:


    Erntedankfest in Öpitz:


    Erntedankfest Trannroda:

  • Veranstaltungen Archiv 2021

    950 Jahre Krölpa – Michaelis Markt – wir waren dabei!

    Das war mal ein tolles Wetter beim diesjährig stattfindenden Michaelis Markt zum 950-jährigen Bestehen von Krölpa!
    Auf und um den Dorfplatz, dem Platz vor der Feuerwehr und den Festplatz fanden sich zahlreiche Menschen ein, um Köstlichkeiten aus der Region zu genießen und Kunsthandwerkliches und Antikes zu kaufen.

    Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. So wurde auf dem Festplatz neben dem kulinarischen einiges an Spiel und Spaß für Familien angeboten und rege genutzt.

    Am Stand des evangelischen Kirchgemeindeverbandes Krölpa-Öpitz neben der Feuerwehr konnte man mit Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und der Pastorin ins Gespräch kommen und auch z. B. einen leckeren Eierlikör kosten.

    Für die kleinen wurde am Stand der ev. Kirchgemeinde Kinderschminken angeboten, was auch sehr rege angesteuert wurde.

    Wir bedanken uns vielmals bei allen Mitwirkenden für eine wirklich gelungene Veranstaltung!!

  • Veranstaltungen Archiv 2021

    “Gut behütet” Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn 2021!

    Auch in diesem Jahr fand am 05.09.2021 in der ev. Kirche Peter und Paul in Krölpa ein spannender Familiengottesdienst zum Schuljahresanfang statt.

    In einem spannenden Mitmachtspiel konnten die Kinder und auch einige Erwachsene miterleben welcher Hut wen und wie behütet und am eigenen Körper erleben welche Aufgabe ein Hut hat und wie der ein oder andere Hut schützen kann.

    Durch ein kurzes „Theaterstück“ lernten wir den Hut Jim aus Texas kennen und hörten ihn von seinen Erlebnissen als Cowboyhut erzählen.

    Wo stammt eigentlich der Begriff Hut her und was bedeutet Hut eigentlich? Die Antwort und was das Ganze mit Behüten und von Gott behütet zu sein, zu tun hat, konnten alle in einer kindgerechten Predigt mit erleben!

    Zum Abschluß dieses erlebnisreichen Gottesdienstes segnete Pastorin Thalmann und auch die ganze Gemeinde die ABC Schützen und die Kinder, die nun ein neues Schuljahr beginnen und wünschten ihnen alles Gute für das neue Schuljahr!

    Als Mutmacher für das neue Schuljahr gab es noch ein Armband und eine kleine Zuckertüte!



    Wir wünschen auf diesem Weg allen Schulanfängern: Gottes Segen für das neue Schuljahr, bleibt stets behütet!

  • Veranstaltungen Archiv 2021

    Gedanken zum Monatsspruch September 2021

    Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig, ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt`s in einen löchrigen Beutel.“ (Haggai 1,6)

    Kontrastprogramm zu dem, was uns vor Augen ist, wenn wir bald in unseren Gemeinden Erntedank feiern, zu dem, was das Foto eingefangen hat. Beim genauen Lesen und Hinhören merken wir: Da stimmt doch etwas nicht! Viel Einsatz bringt wenig Frucht, Menschen essen und werden nicht satt, sie trinken und bleiben durstig, es gibt einen Überfluss an Kleidung, aber Menschen spüren dennoch Kälte und das Geld zerrinnt zwischen den Fingern.

    Vor 2500 Jahren kamen Israeliten aus dem Exil aus Babylon in ihre Heimat und nach Jerusalem zurück. Der Tempel, ja die ganze Stadt – lagen in Schutt und Asche. Zudem war eine Dürre vorausgegangen, nichts war gewachsen. Menschen hungerten, sie hatten nicht genügend Wohnraum, eine Teuerung war übers Land gekommen. Viele hatten sich auf das eigene besonnen – das eigene Häuschen zu bauen, sich recht und schlecht einzurichten. In solche Situation geht das Wort des Propheten: Baut Gottes Haus – den Tempel- wieder auf! Sucht seine Nähe, hört auf sein Wort! Nicht bei allen stieß es auf offene Ohren. Die Not war groß – wieso dann den Tempel bauen- das war ein teures Unterfangen- wichtig war es doch – zuerst für das eigene Auskommen zu sorgen!

    Auch wenn wir heute in unserem Land keine Not leiden, wie zur Zeit des Propheten Haggai, so scheint doch manchen das Gefühl der Vergeblichkeit umzutreiben. Menschen leisten viel, denn es wird viel von ihnen abverlangt, aber der Ertrag scheint in keinem Verhältnis dazu zu stehen. Es gibt in unserem Land genug zu essen und zu trinken, aber der Überfluss macht nicht satt. Menschen haben „Hunger“ nach anderem, Menschen haben Sehnsucht, und nicht nur in Coronazeiten. Und obgleich wir uns mindestens vier Mal im Jahr nach neuen Moden kleiden könnten, besteht Kälte – Kälte zwischen Menschen, vor der auch der noch so teure Mantel nicht schützen kann.

    Was würde der Prophet den Menschen von heute raten? „Besinnt euch auf andere Werte – auf ein menschliches Miteinander, auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.“ Für andere klingt vielleicht seine Stimme ganz ähnlich wie damals: „Sucht Gottes Nähe, gebt ihm Raum in euch, lest in der Bibel, hört auf sein Wort!“ Oder „Nehmt ihn ernst für euer Leben und verlasst euch nicht nur auf eure eigenen Möglichkeiten, verfolgt nicht nur eure eigenen Ziele!“ „Nehmt wahr, was er euch anvertraut, welche neuen Wege er euch weist- und verfolgt sie mit Mut!“

    Dann trägt euer Einsatz Frucht, dann macht euer Tun Sinn, nicht nur für euch, sondern für alle und alles. Das schenkt Wärme, gibt Geborgenheit und lässt dankbar werden auch für die kleinen Dinge, die uns heute mitunter so selbstverständlich daherkommen, wie beispielsweise die Erntedankgaben auf unserem Foto.

    Ute Thalmann, Pastorin