In dunkler Zeit sehnen sich Menschen nach Licht- nach Hoffnung – nach Orientierung.

Im Advent kommt es vor,

dass dir ein Stern vor die Füße fällt.

Licht aus der Höhe,

dass deinen Weg erhellt.

Im Advent kommt es vor,

dass ein Stern deinen Blick an den Himmel lenkt.

Ein Licht- Blick ist da,

ganz strahlend , ganz nah.

Mit anderen sind wir dem Licht auf der Spur.


In diesem Türchen:

Bastelanleitung Pappteller-Schneemann!

Unsere kleine Weihnachtsbäckerei!

Vom Himmel hoch da komm ich her…. – Musikvideo


Pappteller-Schneemann Bastelanleitung!

Von Maren Sell!


Unsere kleine Weihnachtsbäckerei!

Heute haben wir wieder einmal eine kleine Überraschung aus der Sternsinger Aktion in diesem Jahr.
Das gesamte Heft zur Sternsingeraktion bekommt Ihr unter: Das Sternsinger-Hilfswerk | Kindermissionswerk “Die Sternsinger”. Die Hefte etc. sind auch bei der Kath. Gemeinde Pößneck erhältlich!


Vom Himmel hoch da komm ich her……

Gesungen vom Männerquartett DonViCanto, unter Leitung von Jonas Chudasch.


Andacht zum 3. Advent, 12. Dezember 2021

von Pfarrer Reichmann, Pößneck

Text: 1. Korinther 4, 5

Wartet, bis der HERR kommt! ER wird alles ans Licht bringen, was im Dunkeln verborgen liegt, und die geheimsten Absichten enthüllen. Dann wird jeder von Gott gelobt werden, wie er es verdient. (Basis – Bibel)

Gedanken zum Text:

Advent – der HERR wird kommen! Klar, sagen wir, das Weihnachtsfest kommt und wir werden es feiern. Vielleicht so ähnlich wie im vergangenen Jahr, bescheidener als sonst, aber feiern werden wir! Denn es ist ja der Geburtstag des HERRN. Geburtstag feiern macht Spaß. Aber heißt es nicht im Glaubensbekenntnis: „Von dort wird ER kommen, zu richten…“ Ohne ein Schreckgespenst an die Wand malen zu wollen: Das klingt nicht unbedingt nach Geburtstagsfeier, oder? Eher nach einer Art Schlussabrechnung. Und da können auch verstörende Gedanken aufkommen – denn ehrlich: perfekt ist wohl niemand. Wir sind alles nur Menschen – was nichts entschuldigt, aber alles erklärt. Doch für Paulus ist die Aussicht auf Gottes Gericht eine frohe, eine befreiende Botschaft. Der HERR ist es, der mich richtet – das bedeutet für ihn: das Urteil seiner Mitmenschen in und außerhalb der Gemeinden kann er hören – aber es entscheidet nicht über seinen „Wert“ bei Gott. Paulus vertraut darauf, dass das Gericht, das Jesus Christus halten wird, ein gnädiges Gericht ist mit barmherzigem Urteil aus Gottes Liebe heraus. Menschliche Urteile sehen zumeist anders aus, vor allem die, die wir schnell aus der Hand schütteln. Da bleibt schon mal die Barmherzigkeit auf der Strecke. Aber ehrlich: Richter sind wir doch zu gerne, oder? Da ist ein kleines oder größeres Gefühl von Überlegenheit. Da ist ein Gedanke, zu wissen, was gut und böse ist. Da ist die Meinung, den Durchblick zu haben und das Recht zu besitzen, zu verurteilen. Stopp, sagt Paulus! Der Platz des Richters ist ein für allemal besetzt, denn es gibt nur den einen Richter, den HERR selbst. Stellen wir uns für einen Moment lang eine Gemeinde vor: In dieser Gemeinde haben es die Christenmenschen verlernt, sich gegenseitig zu beurteilen. Sie hören auf, stets vor den anderen glänzen zu wollen. Sie haben kein Bedürfnis mehr, sich gegenüber den anderen zu rechtfertigen. Keiner muss sich mehr ins rechte Licht rücken oder die Ansicht oder den Glaubensweg des anderen zurechtrücken. Sie begegnen sich auf Augenhöhe, offen und ehrlich, gebrauchen ihre Gaben füreinander und miteinander und helfen sich gegenseitig, ihre Schwächen zu tragen. Eine Gemeinde freier, befreiter Menschen – sie wäre schon ein kleiner Vorgeschmack des Reiches Gottes, oder nicht? Von dort wird ER kommen zu richten – Das ist ein Satz der Zukunft, der Hoffnung, des Gottvertrauens.

Gedanken zum Bild:

Ein prachtvoller „Weihnachtsstern“ leuchtet weit mit dem lebendigen Rot seiner Blätter in diesen trüben Wochen. Es ist wohl kein Zufall, dass er seinen Namen aus der christlichen Tra

dition bekommen hat, angelehnt an die Überlieferung der Geburtsgeschichte Jesu im Matthäusevangelium. Da war es der Stern, der alle anderen Sterne überstrahlte, der den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg nach Bethlehem wies. Auch wenn die Forscher bis heute grübeln und verschiedene Erklärungen für diese beeindruckende Himmelserscheinung zu bieten haben – der Stern gehört ganz unbedingt zur traditionellen Weihnachtsgeschichte hinzu. So gesehen ist die leuchtende Pflanze mit seinem Namen viel mehr als eine schöne Dekoration in der Advents- und Winterzeit. Sie kann uns erinnern an das, was die Sterne im Advent, ob nun gebastelt oder im Blumentopf, bedeuten: Der HERR weist uns den Weg, IHN zu finden – auch wenn wir manchmal ähnlich weit von IHM entfernt sein mögen wie es die Weisen aus dem Morgenland am Anfang ihrer Reise waren – oder IHN so fern wähnen in allem, was uns widerfährt.

Gebet:

Vater im Himmel, wenn wir nur Dunkel sehen, dann lass uns DEIN Licht aufgehen, das uns leuchtet auf dem Weg durch die Zeit. Noch warten Verzagte auf DEINE Hilfe und Friedlose auf DEINE Kraft, Wege zur Versöhnung zu suchen.

HERR Jesus Christus, wenn wir müde geworden sind und die Kraft zu glauben immer kleiner wird, dann wecke DU in uns neu das Vertrauen in DEINE Liebe. Hilf uns zu Geduld und stärke uns auf dem Weg zu DIR.

HERR, Heiliger Geist, komm zu uns, die wir uns mit Irrtümern und Missverständnissen gegenseitig plagen, mit bösen und lieblosen Worten verletzen und aneinander schuldig werden. Schenke uns den Mut und die Kraft, aufeinander zuzugehen und vergeben zu können.

HERR, dreieiniger Gott, wir legen DIR alle Menschen ans Herz, um die wir uns sorgen. Sei bei ihnen und geleite sie auf ihrem Weg. Zum Leiden gib Kraft, zur Freude Bescheidenheit, zur Macht gib Klugheit allen, die Verantwortung tragen in unserem Land und in der Welt. Den Sterbenden sei nahe und leite sie in DEINE Herrlichkeit. Erbarmender Gott, erhöre uns. Amen


Wir sagen Danke…

Wir danken Janik Henfling für das mitmachen beim Türchen!

Wir danken dem Männerquartett DonViCanto für den musikalischen Beitrag (Archivmaterial).

Wir danken Thomas Hubich für die Musik “Sieh dein König kommt”

Wir danken der Sternsingeraktion!

Wir danken Pfarrer Reichmann, Pößneck für die Andacht

Wir danken Maren Sell für die Bstelidee